Preis Import ab CHF 40’000.-


Der VW T1, offiziell Volkswagen Typ 2, wurde 1950 vorgestellt. Er basierte technisch auf dem Käfer und war als vielseitiger Transporter gedacht. Doch schon früh erkannte Volkswagen das Potenzial für eine luxuriösere, repräsentative Version – den Samba, intern auch „Sonderausführung“ genannt.
Der Samba wurde ab 1951 gebaut und war die Topversion des T1: ein Bus für Hotels, Flughäfen, Tourismus und anspruchsvolle Privatkunden.
Design – Das berühmte „Fenstermeer“
Der Samba ist unverwechselbar. Seine Merkmale machten ihn zum vielleicht charismatischsten Kleinbus der Automobilgeschichte:
- 23 Fenster (später 21 Fenster)
- charakteristische Dachrandfenster („Skylights“)
- große Faltschiebedach-Öffnung
- zweifarbige Lackierung mit Chromtrennleiste
- V‑förmige Front mit großem VW‑Emblem
- Panoramafrontscheibe („Split Window“)
Dieses Design war nicht nur funktional – es war ein Statement. Der Samba war ein Bus, der Licht, Raum und Lebensfreude transportierte.
Die 1950er und 1960er – Vom Nutzfahrzeug zum Symbol einer Generation
In den 1950er-Jahren wurde der Samba zum Reise- und Ausflugswagen für Familien, Hotels und Tourismusbetriebe. In den 1960ern wurde er zum Symbol der Freiheit, der Hippie-Bewegung und des Aufbruchs. Kaum ein Fahrzeug verkörpert diese Ära so stark wie der T1.
Seine Beliebtheit wuchs weltweit – von Kalifornien bis Europa, von Australien bis Südamerika.
Varianten
Der Samba wurde in mehreren Ausführungen gebaut:
- 23-Fenster-Version (bis 1963)
- 21-Fenster-Version (ab 1964)
- verschiedene Motorisierungen (1100, 1200, 1500)
- Links- und Rechtslenker
- Export- und Sondermodelle